Therapieablauf
In den folgenden Abschnitten finden Sie Informationen zum Ablauf einer logopädischen Behandlung und ihren Zielen.
Diagnostik
Am Anfang der Behandlung steht zunächst die Diagnostik. Hierbei werden je nach Art der Störung verschiedene Teilbereiche der sprachlichen Fähigkeiten des Klienten, wie z.B. die Artikulation, die Grammatik oder der Wortschatz, eingehend untersucht. Die Ergebnisse dieser Untersuchung stellen zusammen mit dem ärztlichen Befund die Grundlage für die Auswahl der Therapiemethoden und die Behandlungsplanung dar.
Therapie
Zu der Therapie der Sprach-, Sprech-, Stimm- oder Schluckstörungen zählen sowohl spezifische Übungen als auch Gespräche über den Therapieverlauf und die Anleitung zum selbständigen Üben zuhause. In Abhängigkeit vom jeweiligen Störungsbild und den individuellen Bedürfnissen des Klienten wird die Behandlung durchgehend oder in Intervallen durchgeführt. Zusätzlich erfolgt auch die Beratung und Aufklärung der Angehörigen. Hierdurch soll diesen der Umgang mit der Störung und ggf. die aktive Unterstützung der Therapie erleichtert werden.
Ziele der logopädischen Behandlung
Allgemeines Ziel der Behandlung ist in der Regel das Erlangen einer individuell befriedigenden bzw. bestmöglichen Kommunikationsfähigkeit. Dies ist beispielsweise bei Kindern mit Sprachentwicklungsverzögerungen die Normalisierung der sprachlichen Leistungen, die maßgeblich für die Schulfähigkeit des Kindes sind. Bei Klienten mit Apoplex (Schlaganfall) bedeutet es die Verbesserung der Sprache bis hin zur Wiedereingliederung in den Beruf. Bei Menschen mit chronischen/progredienten Erkrankungen, wie ALS, MS, Morbus Parkinson, ist es Ziel der Therapie, den Krankheitsverlauf aufzuhalten oder zu verlangsamen.
Um Sie als Klienten möglichst eng in die Behandlung mit einzubinden und auf Ihre individuellen Vorstellungen eingehen zu können, ist es uns wichtig, Ihre persönlichen Behandlungsziele mit Ihnen zu besprechen
