Stottern/Poltern

Stottern

Als Stottern bezeichnet man Störungen des Redeflusses, die sich auf unterschiedliche Weise äußern können:

1. lockere Wiederholungen einzelner Laute oder Silben („Ich fahre auf mei-mei-meinem Rad.“)
2. feste Blockierungen, die angestrengt wirken und teilweise in Kombination mit mimischen oder ganzkörperlichen Bewegungen auftreten („Ich habe den B..all.“)
3. Dehnungen einzelner Laute („Ich mmmmache Hausaufgaben.“)

Die Ursachen des Stotterns sind nicht eindeutig zu bestimmen. In der Regel geht man davon aus, dass es sich um eine Kombination körperlicher, psychischer und soziokultureller Faktoren handelt.
Häufig sind besonders die individuell verschiedenen Sekundärsymptome (Grimassieren, ganzkörperliche Mitbewegungen, Vermeiden von Sprechsituationen, etc.) auffällig.

 

Poltern

Das Poltern wirkt auf den ersten Blick häufig wie ein Stottern, da die Poltersymptome leicht mit denen des Stotterns zu verwechseln sind. Es kommt zum Auslassen oder Wiederholen von Silben und Wörtern und zu einer insgesamt undeutlichen Sprechweise, häufig auch zusammen mit überhöhtem Sprechtempo. Im Gegensatz zum Stottern bemerkt der Betroffene sein Poltern jedoch meist nicht, sondern wird von seiner Umwelt darauf hingewiesen.

 

Neben der logopädischen Therapie von Stottern und Poltern finden Sie bei uns auch weitere Angebote rund um dieses Thema in der Rubrik  Seminare/Fortbildungen.